NIC-Magnetkreis

Die Genauigkeit und Detailtreue der Wiedergabe hängt von der Stabilität des magnetischen Flusses ab.

Stabilisierung des magnetischen flusses


Nachdem wir mit elektromagnetischen Geräten an die Grenzen gestoßen sind, haben unsere Ingenieure erkannt, dass das magnetische Flussfeld, egal wie stark es ist, eine dynamische Dimension hat, die wir nicht kontrollieren können.


Der magnetische fluss ist nicht stabil, denn er wird durch drei Faktoren moduliert:

  • die Bewegung der Spule (Lenzsche Regel),
  • dem Strom, der durch die Spule fließt (Wirbelstrom),
  • Frequenz.


Infolgedessen werden die Spule und alle beweglichen Teile, einschließlich der Membran, von einem magnetischen fluss getragen, der "elastisch" wird, was zu einem Verlust an Präzision führt.

NIC-Technologie - Neutraler Induktivitätskreis


Nach drei Jahren Forschung und der Entwicklung einer Simulationssoftware zur Visualisierung dieser komplexen Wechselwirkungen haben die Ingenieure von Focal einen unglaublich stabilen Magnetkreis für die hohen wiedergabetreuen Lautsprecher der Sopra-Serie entwickelt.


Die Lösung, die NIC-Technologie, befindet sich in einem Faradayschen Ring, dessen Abmessungen, Material und Positionierung so optimiert wurden, dass der magnetische fluss unempfindlich gegenüber der Position der Spule sowie der Intensität und Frequenz des durch sie fließenden Stroms ist.


Eine Garantie für eine sehr hohe Auflösung.



Visuelle Analogie der magnetischen Störungen

Ohne Faraday-Ring




Variationenin der Positionder Spule und des Stroms, der durch sie in einem herkömmlichen Stromkreis fließt, führen zu einer Unschärfe.

Mit Faraday-Ring




Die Faraday-Ring-Technik ist dafür bekannt, dass sie die Bildschärfe verbessert, aber auf der anderen Seite kommt es zu einem Verlust an Dynamik/Kontrast.


Focal Faraday-Ring




Unsere neue Simulationssoftware vereint das Beste aus beiden Welten: Ultra-High-Definition und Dynamik/Kontrast.

Messung und Analyse




Aktuelle Messung auf Klippel® für einen 6"-Mitteltonbereich: in blau mit der neuen "NIC"-Schaltung und in rot mit einem 6"-Mitteltonbereich mit herkömmlichem Ferritmotor. Links: Veränderung der Induktivität in Abhängigkeit vom Strom, der durch die Spule fließt, je nach musikalischer Botschaft. Totale Stabilität der "NIC"-Schaltung. Rechts: Veränderung der Induktivität in Abhängigkeit von der Position der Spule im Luftspalt. Das Ergebnis ist spektakulär.




Tatsächliche Messung auf Klippel für einen 8"-Tieftöner: rot ohne Ring und blau mit Ring, optimiert mit unserem Simulationstool. Links: Veränderung der Induktivität als Funktion des durch die Spule fließenden Stroms, der je nach musikalischer Botschaft variiert. Totale Stabilität. Rechts: Veränderung der Induktivität in Abhängigkeit von der Position der Spule im Luftspalt. Auch hier ist das Ergebnis spektakulär, insbesondere wenn die Spule in den Luftspalt eintritt.




Frequenzgang: unser Mitteltöner der neuesten Generation in blau, verglichen mit einem W-Mitteltöner der vorherigen Generation in rot. Die aus allen Verbesserungen resultierende Frequenzerweiterung, insbesondere das exponentielle Profil, ist signifikant. Sie lässt auf ein besseres Einschwingverhalten schließen. NB: Der Einbruch bei 3.000 Hz ist auf das Fehlen eines Core-Hiders bei unserem Testgerät zurückzuführen.




DieAnalyse der "Multitone"-Verzerrung von Klippel, die eine globale Betrachtung der Verzerrungen (harmonische Verzerrungen und Intermodulationen) ermöglicht, zeigt die Fortschritte, die mit einem Gewinn von etwa 10 dB, d. h. einer Verringerung um fast 70 %, erzielt wurden.



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